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| Pegaso Z 102 | ||||||||||||
| Treibende Kraft hinter dem Projekt Z 102 war der spanische Ingenieur Wilfredo Ricart, der nach dem spanischen Bürgerkrieg erst zu Alfa Romeo ging und dort technischer Leiter wurde. 1945 kam er zurück nach Spanien, zur "Empresa Nacional de Autocamiones, S.A." (ENASA), einem Konzern, den die spanische Regierung zusammen gefügt hatte. Darunter befand sich auch der bekannte, ehemalige Autohersteller "Hispano-Suiza". Die dort gefertigten LKW liefen unter dem Namen "Pegaso" (benannt nach dem fliegenden Pferd der griechischen Mythologie). ENASA wollte ein Luxusmodell produzieren - einen echten Traumwagen - der ENASA und Spanien Ehre machen sollte. Da ENASA ein staatlicher Konzern war, musste das Modell keinen Gewinn abwerfen. Der Z 102 war damals ohne Zweifel das technisch fortschrittlichste Auto der Welt, sein V8 war mit vier Nockenwellen ausgestattet und die Hinterachse besaß eine De-Dion-Aufhängung, während Ferrari noch mit Starrachsen hinten und einzelnen Nockenwellen arbeitete. Pegaso baute abgesehen von der Karosserie das Auto in der Fabrik in Barcelona selbst, um höchste Qualität garantieren zu können. Der Z 102 wurde in sieben Jahren nur ca. 110 mal hergestellt. |
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| Die komplette Technik kam praktisch vom ENASA- Werk in Barcelona. Die Karosserien entstanden bei Touring in Mailand und bei Saoutchik in Paris. In späteren Produktionsjahren fanden dann spanische Karosserien Verwendung. | ||||||||||||
| Pegaso Z 102 (1951) Länge: 4.090 mm Breite: 1.580 mm Höhe: 1.295 mm Gewicht, trocken: 980 Kg Motor: V8 - 2.472 ccm - 165 PS Getriebe: Fünfgang - Handschaltung Höchstgeschwindigkeit: über 200 km/h |
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Bei seiner Präsentation in 1951 hieß es, daß der Z 102 der schnellste Serienwagen der Welt sei. In Jabbeke (Belgien) wurde ein Geschwindigkeitstest durchgeführt und der Z 102 erreichte nahezu 250 km/h. Nicht mal Ferrari konnte Ähnliches bieten - abgesehen von seinen Rennwagen. Pegaso nahm auch an verschiedenen internationalen Rennen teil, wie z.B. am "Monaco Grand Prix" in 1952, am "24 Stunden Rennen" in Le Mans 1953 und an der "Carrera Panamericana" in 1954. Leider konnten bei diesen Wettbewerben keine großen Erfolge erreicht werden. |
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