zurück zur Haupseite Nürburgring (D)
"Die grüne Hölle"
Nordschleife
Die Geschichte des Nürburgrings beginnt mit dem Jahr 1925, als das Preußische Wohlfahrtsministerium per Grundsteinlegung als "Notstandsmaßnahme im Rahmen der produktiven Erwerbslosenfürsorge" den Bau der "Ersten Gebirgs-, Renn- und Prüfungsstrecke" anschob. Bis zu 3.000 Arbeiter haben zeitweise auf der Baustelle planiert und gerodet, die 14,5 Millionen Reichsmark verschlungen hatte.
Der Rennbetrieb beginnt 1927 mit verschiedenen Motorrad- und Autorennen.
zurück zum Seitenanfang
Besonders hervorzuheben ist die "Ära der Silberpfeile" von Mercedes und Auto Union. Bernd Rosemeyer gewinnt auf Auto Union 1936 sowohl das ADAC-Eifelrennen als auch den Großen Preis von Deutschland. Ein Jahr später gewinnt Rosemeyer das Eifelrennen und der Mercedes mit Carraciola den Großen Preis.
Der Grosse Preis von Deutschland - 1928

Mit Ausbruch des 2. Weltkriegs werden keine Rennen mehr auf dem Ring ausgetragen. Erst im Jahre 1947 wurde der durch den Krieg stark beschädigte Nürburgring wieder Schauplatz der Rennsportbegeisterten. Die Nordschleife wird wieder rennfähig gemacht.
1951 findet zum ersten Mal die Formel-1 Weltmeisterschaft auf der Nordschleife statt. Auch das 1000-Kilometer-Rennen für Sport- und GT-Wagen wird zum ersten Mal ausgetragen.
In den 50er Jahren bestimmt besonders Juan Manuel Fangio die großen Rennen auf dem Eifelkurs mit Wagen von Mercedes, Ferrari und Maserati.
In den 60er Jahren dominieren Marken wie Ferrari und Brabham das Renngeschehen.

1970 wird nach einer Serie schwerer Unfälle im GP-Sport von den Fahrern die Nordschleife als "zu gefährlich" eingestuft. Der Ring wird umgebaut und wird damit sicherer aber auch schneller.
1974 boykottieren wieder die Rennfahrer und abermals wird der Ring verändert.
Am 1. August 1976 verunglückt Niki Lauda mit seinem Ferrari schwer und die Formel-1 kehrt der Eifel den Rücken. Den alten Nürburgring, der inklusive "Südschleife" 174 Kurven und 28,265 Kilometer maß, ignoriert die Formel 1 und desertiert auf den Hockenheimring.

Nürburgring heute
zurück zum Seitenanfang
Mit Gesamtkosten von 82 Millionen Mark wird eine komplett neue Strecke mit einer Länge von 4,54 Kilometern gebaut, die am 12 Mai 1984 eröffnet wird.
Die alten Streckenabschnitte wie Schwalbenschwanz, Fuchsröhre oder Karussel sind verkehrsberuhigte Zonen, auf denen die Formel-1 nichts mehr verloren hat.
Die Formel-1 kehrt erst 1995 wieder zurück auf den Nürburgring.
Es werden eine neue Boxenanlage, VIP Lounges, Tribünen und ein Medienzentrum gebaut - Hightech vom Feinsten.
Der erste Formel-1 Sieg auf der neuen Strecke wird von Michael Schumacher auf Benetton-Renault gewonnen, zugleich auch erster deutscher Fahrer, der einen Lauf zur Formel-1-WM auf dem Nürburgring gewinnt.
Heutzutage werden auf dem Eifelring wieder ausser der Formel-1 viele Rennen, wie zum Beispiel das Eifelrennen oder der große Preis der Tourenwagen durchgeführt.
Nürburgring
zurück zum Seitenanfang

Zielflagge (c) by Slotchamps 2001-2008

Letztes Änderungsdatum: Samstag, 29. Dezember 2007